Texte zum Thema Geld

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Zum Anlesen


Heisse Emfehlung

http://de.youtube.com/watch?v=xcbiBSarpu0

"Warum überall das Geld fehlt" oder "Gib mir die Welt + 5%"

Absolut nichts für Ignoranten und Profiteure des maroden Geldsystems! (Auch GRÜNE-Linke und ANTIFA)

http://www.neueimpulse.org/dvd-projekte/warum-ueberall-geld-fehlt

Hinweis zum Ursprung dieses Films

 


So leben "HEUSCHRECKEN"

Quicktime-Film - publiziert im Dezember 2007

vertiefender Beitrag unter http://infowars.wordpress.com/2007/11/30/zeitgeist-the-movie-part2-german-dub-deutsche-version-2/

 


Schaut mal! Noch mehr Realsatire

http://www.youtube.com/watch?v=CY7DA7uF4Ik

Wem gehört Deutschland? UNGLAUBLICH! Und das schon 2002!

Heute sind wir bei 1,6 BIO Schulden!!

http://de.youtube.com/watch?v=_4FzvwtHKLs

 

 


... aber der nächste Frühling kommt bestimmt (aus Rhein-Zeitung 18.1.2008)


... boykottiert die Heuschrecken! (aus Rhein-Zeitung 19.1.2008)

 
... sie tut mir nichts, sie tut mir nichts! (aus Rhein-Zeitung 24.1.2008)

 


Das letzte Rätsel um die Freiwirtschaft

Die Grünen sind sich selbst treu geblieben. Sie sind nach wie vor dagegen: In den goldenen 70er-Jahren, als noch Milch und Honig floss und die Wachstumsraten des Bruttosozialproduktes Höhen erreichten, die heute gar nicht mehr geglaubt werden würden, war die grüne fundamentale Wachstumskritik nicht nur der Anker des Parteiprogramms, sondern Existenzberechtigung dieser erst gesellschaftlichen und schließlich parlamentarischen Formation schlechthin: „Die grüne Wachstumskritik speiste sich seit Anfang der siebziger Jahre vor allem aus drei Quellen: der Überzeugung, dass es in einem begrenzten System wie der Erde kein unbegrenztes Wirtschaftswachstum geben kann; dem Werturteil, dass Konsum jenseits eines bestimmten Niveaus den Blick auf die wesentlichen Dinge des Lebens eher verstellt; der Einsicht, dass das Bruttosozialprodukt die Zufriedenheit der Menschen nur sehr unzureichend spiegelt.“


PANORAMA Nr. 626 vom 15.5.2003

Schulden, Schulden, Schulden

Die ewigen Lügen der deutschen Finanzminister

Anmoderation Anja Reschke:

Willkommen zu PANORAMA.

Heute ist ein bedrückender Tag. Die Wirtschaftskraft ist im letzten Quartal zurückgegangen - der erste Schritt auf dem Weg in die Rezession. Das hatten wir lange nicht. Noch dazu ist auch der eiserne Hans butterweich geworden und muss doch viel mehr neue Schulden machen als gedacht. Es wäre eigentlich der richtige Zeitpunkt, mal über Parteigrenzen hinweg anzupacken. Aber gerade CDU und FDP überbieten sich heute lieber gegenseitig in Rücktrittsforderung an Hans Eichel. Friedrich Merz bezeichnet ihn sogar als schlechtesten Finanzminister, den Deutschland je hatte. Politiker als Polemiker - wie gehabt, anscheinend nichts gelernt.

Und deshalb ein Bericht von Stephan Stuchlik für die Politiker mit Kurzzeitgedächtnis.


Wie es heute aussieht finden Sie unter http://www.staatsverschuldung.de/


Wirtschaftskrisen und warum sie eigentlich Geldkrisen heißen müßten

R. Prengel, Unternehmer

Das privatisierte Kreditgeldschöpfungsmonopol als Instrument des Globalisierungsterrors der Plutokraten

auf dem Weg zur offenen bolschewistischen Weltdiktatur !

Vorwort

Soeben erleben wir die Opel-Krise und vernehmen immer wieder mit Erstaunen, daß der Mutterkonzern General Motors auch in den USA im operativen Geschäft kein Geld verdient. Insgesamt steht die Firma aber trotzdem nicht ohne Gewinne da. Genauso ist es bei Ford, wie wir vor einigen Tagen erfahren haben. Das Geheimnis liegt in der Tatsache, daß sich beide Unternehmen inzwischen zu Großbanken mit angeschlossenen Automobilbauabteilungen entwickelt haben. Die so genannten Finanzabteilungen dieser beiden Konzerne machen nämlich, im Gegensatz zu den operativen Abteilungen, die für das sog. Kerngeschäft zuständig sind, ausgesprochen erkleckliche Gewinne.


 

Eigentlich ist Erwerbslosigkeit ein Erfolg - aber das will keiner hören

Je produktiver eine Wirtschaft ist,umso mehr Erwerbslose fördert sie zu Tage.Das ist aber gar nicht so schlimm,sagen die Mitglieder einer Frankfurter Initiative


„Langfristig wird die Arbeit verschwinden“

US-Ökonom Jeremy Rifkin: Deutschland führt Scheindiskussion

Stuttgart - Es gibt kein größeres Problem in Deutschland und Europa als die Massenarbeitslosigkeit. Politiker aller Parteien versprechen Abhilfe, doch die Zahl der Menschen ohne Beschäftigung nimmt seit Jahren immer nur zu. Wo soll das enden? Der US-Professor Jeremy Rifkin befasst sich seit Jahrzehnten mit dieser Frage und ist gesuchter Ratgeber von Regierungen und Konzernen. Sönke Iwersen fragte ihn nach der Zukunft der Arbeit.

Herr Rifkin, eines Ihrer Bücher heißt: „Das Ende der Arbeit“. Das meinen Sie doch nicht wörtlich, oder?

Allerdings meinte ich das wörtlich. Als ich dieses Buch 1995 schrieb, waren weltweit 800 Millionen Menschen arbeitslos oder unterbeschäftigt. 2001 waren es schon mehr als eine Milliarde. Die Entwicklung ist eindeutig.

Aber es gibt doch Gewinner. In Europa gilt England als Vorbild. China wächst in irrem Tempo. Und in Ihrem Land läuft es auch gut. Die amerikanische Arbeitslosenquote ist doch traumhaft niedrig.

Das können Sie alles vergessen. Unsere Quote ist niedriger als Ihre, das stimmt. Aber zu welchem Preis? Das schmutzige Geheimnis hinter dem US-Wirtschaftsboom in den 90er Jahren ist die wahnsinnige Verschuldung der privaten Haushalte. Die Verbraucherkredite haben jedes Jahr um neun Prozent zugenommen. Die Mehrzahl der Amerikaner hat heute nicht mal 1000 Dollar an Rücklagen. 2005 wird die Zahl der Privatinsolvenzen die Zahl der Ehescheidungen übertreffen.


Helmut Pelzer:

Bedingungsloses Grundeinkommen: Realisierung nicht ohne Finanzierung

In Allmendinger Jutta (HG.), 2003: Entstaatlichung und soziale Sicherheit. Verhandlungen des 31. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Leipzig 2002, Opladen: Leske + Budrich (in Druck)

1. Wovon reden wir?

Von einem bedingungslosen, garantierten Grundeinkommen oder Basiseinkommen (unconditional basic income), für jede Person als individueller Anspruch, bedarfs - unabhängig und ohne Arbeitsverpflichtung, kurz Grundeinkommen oder „Bürgergeld nach dem Ulmer Modell“.

2. Was wollen wir?

Im bundesdeutschen Grundgesetz steht an oberster Stelle „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Zur Würde des Menschen zählt u.a. das Wissen um die materielle Sicherung der eigenen Existenz. Diese Sicherung ist in unserem Staat zwar garantiert (und juristisch einklagbar), aber durch einen übermäßigen bürokratischen Formalismus belastet. Er stellt die Würde des Einzelnen wieder in Frage, zumal in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit. Wie steht es aber mit jenen, die - aus welchen Gründen auch immer - gar keiner Erwerbsarbeit nachgehen wollen und statt dessen eine ihnen genehme, unbezahlte Beschäftigung oder Tätigkeit vorziehen würden? Ihr prozentualer Anteil an der Gesamtbevölkerung darf als verschwindend klein angenommen werden. Auf der anderen Seite gibt es in unserem reichen Land unzählige Menschen, die aus ihrem Nichtarbeitseinkommen gut leben könnten.


Michael Musil

Voraussetzungen für ein BGE

In der Diskussion um die Einführung eines „Bedingungslosen Grundeinkommens" (BGE) steht zum einen die soziale Komponente zum anderen die Finanzierung im Vordergrund. Weitgehend unberücksichtigt bleibt die Notwendigkeit der Ursachenforschung. Welcher Umstand hat uns soweit gebracht, dass wir nicht weiterhin wie zu Beginn des 20.Jh. in unserem Sozialstaat leben können? Dieser Beitrag soll den Horizont weiten und helfen, über den Tellerrand des politischen Alltags hinauszuschauen.


Stephan Schulmeister
Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung, Wien

Die „ausgeblendeten“ Ursachen der deutschen Wirtschaftskrise

Ein Vergleich der Entwicklung seit 1991 in den USA, in Deutschland und in der übrigen Eurozone.

Die wirtschaftliche Entwicklung in den USA und in der Eurozone folgte seit 2000 einem markant unterschiedlichen Pfad. In den USA „kippte“ das Wachstum 2001 in eine relativ kurze Rezession, von der sich die Wirtschaft rasch wieder erholte. In der Eurozone ging das Wachstum bis 2003 zurück und nahm 2004 nur geringfügig zu. Am schlechtesten entwickelte sich die größte Volkswirtschaft in Europa: Deutschland befindet sich bereits seit 4 Jahren in einer Stagnation.


Wie man ein Land ohne Steuern lenkt

von Alain Pilote

Niemand zahlt gern Steuern, aber die meisten Leute glauben, Steuern seien nötig. Doch wäre das Finanzsystem mit der Wirklichkeit in Einklang, gäbe es für eine Besteuerung keinen vernünftigen Grund.

Wenn Bürger besteuert werden, nimmt man ihnen Geld weg, das für den Kauf von Verbrauchsgütern vorgesehen ist, damit die Produktion von Gütern finanziert werden kann. Es ist so, als nähme man ihnen Butter weg, um in der Lage zu sein, eine Straße zu bauen. Dieses ist konträr zu den Tatsachen, da das Land beide Sachen gleichzeitig produzieren kann; die Straße kann gebaut werden, ohne daß man die Produktion von Butter reduzieren muß.

Es ist also möglich, beide Sachen gleichzeitig zu produzieren, private und öffentliche Güter. Wenn die Zahlungsfähigkeit in Einklang mit der Produktionsfähigkeit wäre, dann sollte man auch imstande sein, beide Sachen zur gleichen Zeit zu bezahlen. Wenn das heute nicht der Fall ist, dann liegt es genau daran, daß das Finanzsystem nicht in Einklang mit der Realität ist; denn es gibt immer weniger Geld als Güter.


Auszug aus Timothy Speed „ Gesellschaft ohne Vertrauen“

Als Buch erschienen unter:

ISBN 3-8334-3733-2

Wie das Geldsystem den Wohlstand behindert

Für die Schaffung von Wohlstand ist Geld keine Voraussetzung. Denn Reichtum ist grundsätzlich vorhanden. Dieser Planet bietet genug für alle. Wozu dient also das Geld? Es hat nichts Belebendes mit dem Fortschritt einer Gesellschaft zu tun. Es dient auch nicht der Vermehrung von Werten in einer Gesellschaft.

Denn Werte werden Menschen auch ohne Geld immer schaffen. Sie werden diese immer austauschen wollen. Wenn ich einen schönen Kuchen backe, werde ich immer wollen, dass jemand diesen isst. Warum also sollte ich dafür Geld verlangen? Verstehen Sie, wie unnötig Geld für die Evolution einer Gesellschaft ist? Alles was wir erreichen wollen, könnten wir auch ohne Geld erreichen.


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brand eins 7/2001

 

Eine Welt, eine Währung und mehr Wert

Unser Geldsystem ist destruktiv. Sagt wer?
Bernard Lietaer. Einer der Väter des Euros. Der anerkannte Experte will die Macht des Geldes brechen, indem er es von Zinsen und Gier befreit. Der Terra soll aus schlechtem Geld Gutes machen. Im brand eins-Interview erzählt Lietaer, warum das nötig ist und wie das funktionieren soll.

Text: Elisbeth Gründler

brand eins: Sie behaupten, unser heutiges Geldsystem sei instabil und destruktiv. Wie begründen Sie dieses Urteil?

Lietaer: Die Instabilität ergibt sich aus den Zahlen der OECD und der Weltbank. In den vergangenen 30 Jahren hat es Währungskrisen in 87 Ländern gegeben. Die Krisen in Mexiko 1995, in Asien 1997, in Russland 1998 oder in Ecuador 1999 sind nur die Spitze des Eisberges.

Als 1971 die Nixon-Regierung den Dollar vom Goldstandard gelöst und die festen Wechselkurse aufgehoben hat, war dies das Ende des Weltwährungssystems der Nachkriegszeit. Seither ist unser internationales Geldsystem von der materiell-physischen Realität abgekoppelt. Die Weltwirtschaft verfügt über keinen allgemein anerkannten Wertmaßstab mehr.


Hymnus auf die Bankiers

 

Der kann sich freuen, der die nicht kennt!

Ihr fragt noch immer: Wen?

Sie borgen sich Geld für fünf Prozent

und leihen es weiter zu zehn.

 

Sie haben noch nie mit der Wimper gezuckt,

Ihr Herz stand noch niemals still.

Die Differenzen sind ihr Produkt.

(Das kann man verstehn, wie man will.)

 

Ihr Appetit ist bodenlos.

Sie fressen Gott und die Welt.

Sie säen nicht. Sie ernten bloß.

Und schwängern ihr eignes Geld.

 

Sie sind die Hexer in Person

und zaubern aus hohler Hand.

Sie machen Gold am Telefon

und Petroleum aus Sand.

 

Das Geld wird flüssig. Das Geld wird knapp.

Sie machen das ganz nach Bedarf.

Und schneiden den andern die Hälse ab.

Papier ist manchmal scharf.

 

Sie glauben den Regeln der Regeldetrie

und glauben nicht recht an Gott.

Sie haben nur eine Sympathie.

Sie lieben das Geld. Und das Geld liebt sie.

(Doch einmal macht jeder Bankrott!)

 

Erich Kästner (1899 -1974), dt. Schriftsteller,

Gedicht ca. 1930 entstanden


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