Querdenken ist bei mir eine Königsdisziplin.


Lesen Sie mehr über meine Ansichten in den Beiträgen:


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Wer mich persönlich ansprechen möchte, findet mich jeden Donnerstag ab 15:30 in Montabaur im Cafe Vogelhaus am

Konrad-Adenauer-Platz.

Harald Lesch spricht aus, was ich 2003 auf der BDK in ähnlicher Weise beantragt hatte. Damals wurde das weitgehend ignoriert und bis heute nicht aufgegriffen.


Falls der Film nicht eingeblendet wird:


https://youtu.be/RgIj6XLANtE




grundeinkommen

systemerkrankung

Und das ist jetzt 10 Jahre her! Das Problem hat sich bis heute potenziert! Hinter dem grünen Bereich verbirgt sich tatsächliche Leistung. Der andere Bereich wird verursacht von den "Anlegern", dem "Parkett" oder den "Märkten"!


In meinen Augen ein brillianter Analytriker: Egon W. Kreutzer

Hier ein Beitrag zu komplexen Problemen und deren Lösung:   20 Minuten Lesezeit

Egon W. Kreutzer

Wird man sich erst mal bewusst, dass der Mensch an sich kein Geld zum Leben braucht, beginnt man an seinem Weltbild zu zweifeln. Der Mensch wurde ohne Geld geboren, hat die Welt betreten wie jedes Tier und kann im Grunde auch ohne Geld existieren. Er braucht es grundsätzlich nicht zum Atmen, nicht zum Trinken und auch nicht zum Essen. Er hat sich - zumindest in der "Zivilisation" erst Bedingungen geschaffen, die ihn dazu verführen, Geld zu seinem Gott zu erheben. Ist das nicht traurig? Geld ist die Hauptenergie, die die Menschheit weltweit knechtet, versklavt und dazu bringt, sich gegeseitig zu töten. Was soll daran also gut sein?


Einige Axiome des Neoliberalismus:


1. Chancengleichheit kann nicht verordnet werden (Ach ja? Aber der Sport beweist doch das Gegenteil. Dort lässt man doch auch kein Fliegengewicht gegen ein Schwergewicht antreten sondern verordnet Chancengleichheit).

2. Der Markt regelt alles besser (ohne zu bedenken, dass es der Markt war, der alles so schlecht regelte, dass Arbeitnehmerschutz- , Konsumentenschutz und Umweltschutzgesetze entwickelt werden mussten).

3. Planwirtschaft ist unfähig etwas zu planen (ohne zu bedenken, dass es heute Internet und Computer gibt und alle großen Konzerne erfolgreich Planwirtschaft; also Logistik betreiben).

4. Der Preis bestimmt sich durch Angebot und Nachfrage (wie ist das bei Monopolen und Kartellen? Wie bei ungleichem Angebot wenn auf einen Job hundert Arbeitnehmer kommen? Ich finde die Aussage der Preis bestimmt sich im freien Markt durch Erpressung meist zutreffender).

5. Durch Privatisierung wird alles günstiger (obwohl überall das Gegenteil zu beobachten ist)

6. Durch Niedrigzins steigt die Geldmenge (obwohl dadurch nur die Menge an Geld steigt, das auf Giralkonten liegt statt auf Sparkonten (also eine völlig irrelevante Größe), während die Geldvermögen insgesamt sinken.

7. Bildung sei durch Wettbewerb zu fördern (obwohl es gerade der Wettbewerb ist, der verhindert dass Wissen geteilt wird. Und Wissen vermehrt sich nur durch teilen.)

8. Der Reiche sei nicht auf Kosten Anderer Reich (obwohl klar ist, dass Geld nicht arbeitet und seine Kapitalerträge durch Andere erarbeitet werden müssen.

9. Der Markt sorgt für Chancengleichheit (ohne zu bedenken, dass Erben von Konzernen mit ganz anderer Marktmacht starten als ein kleiner Mieter ohne Geld fürs Studium und ohne Kreditwürdigkeit um eine Geschäftsidee umzusetzen).

10. Der Konsument regelt durch sein Kaufverhalten das Angebot und sorgt damit für den Schutz der Erde (ohne zuerkennen, dass es eben nicht so ist, weil der Konsument die Information gar nicht hat was ein bestimmtes Produkt an Kollektivschäden verursacht. Und wieso sollte er auf das Produkt verzichten, wenn er doch den Kollektivschaden trotzdem mittragen muss? Das wäre doch irrational).


Belassen wir es bei den 10 Punkten. Die Liste wäre noch endlos fortzusetzen....


Der Neoliberalismus steckt so voll mit falschen Axiomen, dass man mit dem Denken wirklich von vorn anfangen muss! Es ist eine Religion der Reichen um ihr Handeln zu legitimieren. Mit Wissenschaft hat das nichts zu tun.


Aber leider ist es die Religion unserer wirtschaftlichen Führung.... die wir immer wieder wählen.... Bitte wählt doch mal Andere!


Quelle: Götz Brandt, Entfremdung von der Natur, 2014


Ener der weiß wovon er spricht.